Category Archives: Word of Wednesday

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W.O.W.: Dein Elefanten-Pfosten

Schon mal überlegt, warum dieser Elefant nicht einfach wegrennt?

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Es wäre ihm ein leichtes, diesen kleinen Pfosten aus dem Boden zu reissen und wegzurennen. Warum versucht er es nicht mal?

Der Grund liegt an der Konditionierung. Als kleiner Elefant wurde er an einen für ihn un-ausreissbaren Pfosten gebunden und trainiert: „Wenn du an einen Pfosten gebunden wirst, nützt es nichts daran zu ziehen. Du bekommst ihn nicht los. Du kannst dich nicht losreissen.“ Als ausgewachsener Elefant wäre es nun ein leichtes, denselben Pfosten auszureissen. Aber der Elefant versucht es gar nicht mehr. In seinem Hirn ist der Pfosten als unüberwindbares Hindernis abgespeichert.

Was ist dein Elefanten-Pfosten?

Was hält dich mental zurück?

 

Wir sind das, was wir denken. Wenn du denkst, du bist eh von Natur aus pummelig, hast halt einen unkontrollierbaren Appetit, warst nie die Sportskanone… dann bist du das auch.

Da kann ein kleiner Vorsatz nichts daran ändern.

Solange du deinen mentalen Elefanten-Pfosten nicht loswirst, deine Meinung nicht ändern kannst („Ich bin ein Athlet. Eine Maschine die mit gutem Treibstoff gefüttert werden muss.“), solange wirst du dich auch nicht verändern können. Dein Ziel nicht erreichen.

Denk‘ mal darüber nach: Wann gab es in deinem Leben diesen Moment wo du wirklich gesagt hast „Nein, das bin ich nicht.“ – mit dem Rauchen aufgehört hast, eine Beziehung beendet oder was für dich komplett Neues begonnen hast weil du es leid hattest „dass es nicht zu dir passt“?

Was ist dein Elefanten-Pfosten?

Wenn du zu 100% nicht scheitern könntest, was würdest du heute versuchen?

Warum tust du es nicht?

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WOW – Word of Wednesday…oder das Wort zum Mittwoch. Jeden Mittwoch werdet ihr hier etwas lesen dass euch im Training helfen, zum nachdenken anregen und zur persönlichen Weiterentwicklung anspornen soll.


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Liebes Facebook, ich habe mir unsere Beziehung etwas anders vorgestellt!

Vor kurzem habe ich mich entschlossen, 10 Tage ohne einen einzigen Kontakt mit Facebook einzuplanen. Was führte mich zu diesem Entschluss? Ich wollte eine Pause – ich wollte aber auch erfahren, wie sich diese auf mich auswirkt. Irgendwie war alles etwas kompliziert geworden… es sah etwa so aus…

„Liebes Facebook,

ich habe mir unsere Beziehung etwas anders vorgestellt. In letzter Zeit hatte ich das Gefühl, dass es etwas einseitig war. Ich mich oft bemüht habe, aber von deiner Seite so wenig zurückkam. Wenn ich ehrlich bin, dann fühlte ich mich oft etwas eingeengt. Vielleicht haben wir zuviel Zeit miteinander verbracht, ohne Zeit miteinander zu verbringen. Ich meine, wirklich etwas zusammen zu unternehmen oder etwas miteinander zu teilen. Auf Augenhöhe.

Deshalb habe ich entschlossen, dass ich eine Auszeit benötige. 10 Tage ohne Kontakt. – Es liegt nicht an etwas Spezifischem was du gesagt oder getan hast, irgendwie ist einfach der Wurm drin. Vielleicht hilft diese Auszeit, dass wir uns bewusst werden können, was wir uns beide unter der Beziehung vorstellen? Was fehlt, wenn sie nicht da ist?

Ich hoffe du verstehst mich. Bis bald.“

Für 10 Tage habe ich mich nicht im Facebook eingeloggt. Zusätzlich hatte ich vier dieser Tage das Telefon gar nicht „auf mir“ und nur sporadisch mal angeschaut, aber nicht benutzt.

Fazit: Es war eine der besten meiner Entscheidungen! Vorneweg: ich habe nichts verpasst. Klar, da waren ein paar unbeantwortete Nachrichten, ein paar Ereignisse (wie, dass Meli 70kg gesnatcht hat – yay!) die ich erst später erfahren habe, aber ich habe nichts verpasst oder „vermisst“.

Ich habe realisiert, dass man nicht immer jede Minute vom Leben beschäftigt sein muss. Wir sind von klein auf zu einer eigentlich tollen Arbeitsmoral erzogen worden – aber es muss nicht jede Minute sein. Man darf auch mal nichts tun! Man soll vielleicht auch einmal nichts tun! – Drum habe ich mein Facebook 10 Tage abgestellt. In dieser Facebook-Pause konnte ich richtig schön beobachten, wann und wo die anderen Menschen so an ihrem Handy kleben: Am Esstisch mit der Familie, zwischen dem Ausziehen der Schuhe und dem Absitzen,  bei der Aussichtsplattform auf dem Berg… Der ewige Drang etwas zu tun, „dran zu bleiben“ und nichts zu verpassen ist wie ein Sog.

Wir rennen von Ort zu Ort, von Aufgabe zu Aufgabe: Aufstehen, Kinder bereit machen, zu Arbeit, zum Meeting, die Hemden zur Reinigung bringen, da etwas abholen, dort etwas organisieren, Mittag mit der Kollegin, nach der Arbeit rechtzeitig fort um die Kinder im Hort zu holen und an die Aktivitäten zu bringen… ach ja und unseren Sport sollten wir auch noch einplanen – wir erlauben uns keine Pause – keine Ruhepause oder keine Informationspause. Ja: Nicht mal auf der Toilette!?! Und dann fragen wir uns, warum wir gestresst sind. Von Zeit zu Zeit eine Auszeit zu machen wäre eigentlich angebracht, aber wie?

Eine solche Social Media Auszeit lässt sich gut ein- oder zweimal im Jahr bewusst einplanen – ob nur zur Reflexion oder auch bewusst wenn es einem „zuviel wird“. Folgendes sind meine Empfehlungen wie:

  • Als Erstes ist es interessant, herauszufinden wieviel Zeit man überhaupt mit Facebook verbringt. Dazu kann man einen „Zeitmesser“ auf einem Desktop benutzen wie Toggl und über 2-3 Tage notieren. (Nicht vergessen die Zeit auf der Toilette zählt ebenfalls! :-)

    Benutzt man Facebook fast ausschliesslich auf dem Handy, geht es auch einfacher: Bei den Einstellungen den „Akku“ (Battery) öffnen: Unten werden die einzelnen Programme mit Prozentzahlen oder Nutzungsdauer angezeigt.

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  • Befasse dich ruhig mal mit deiner Nutzungsdauer. Und…. bist du überrascht? Ist es die Zeit wert, die du damit verbringst? Was könntest du auf deinem Lieblingsprojekt oder Hobby erreichen, wenn du pro Tag die Hälfte deiner Facebook-Zeit dafür investieren würdest?
  • Plan dir die Auszeit ein. 3-4 Tage mit einem Mix an Wochenend- und Werktagen sollten es schon sein. Wenn du denkst es ist nötig, dann „melde dich ab“. Wichtig: Widerstehe der Versuchung „nur kurz mal zu schauen ob alles ok ist“. Kein Kontakt! Wenn du dir nicht traust, dann de-installier das Programm. Logg dich auf dem Browser aus und wirf das Passwort/automatische Login in den Papierkorb.
  • …den Prozess bewusst etwas beobachten (wieviele Male ich mich ganz gedankenabwesend dabei erwischt habe, die Facebook App öffnen zu wollen!!) aber auch geniessen (ja, man darf über andere Minibildschirm-Junkies schmuneln. 😉 Nach Ende der Pause kannst du dein Fazit ziehen – und wieder mit frischem Wind beginnen. 😀

Lasst mich wissen, wie es geht und was ihr dabei für Beobachtungen macht!

Viel Freude damit wünscht,

Linda

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Danke für den Wallball ins Gesicht! – W.O.W.

„Sometimes you catch the wallball,
and sometimes it smacks you hard in the face.
Be ready for either thing to happen.“
– Lisbeth Darsh

Eines ist sicher im Leben: Früher oder später geht irgendetwas schief. Es kann eine schlechte Nachricht sein. Es kann eine persönliche Katastrophe sein. Es kann eine Demütigung oder eine falsche Entscheidung sein.

Die Frage ist: Wie reagieren wir darauf? Im Moment scheint es oft der Super GAU zu sein, das Schlimmste, was wir uns jemals vorstellen könnten. Und genau UNS ist es passiert!

Doch wenn wir zurückblicken, an wieviele so „Super GAU“s können wir uns noch erinnern? Würden wir sie heute immer noch als Super GAUs bezeichnen? Oder haben sie über die Zeit nicht etwas an Dramatik verloren? Wieviele davon haben jedoch unser Leben nachhaltig geprägt, uns stärker gemacht?

Ein Schlag ins Gesicht (ob Wallball oder Schicksalsschlag) kann auch ein Weckruf sein, etwas, dass uns eine neue Bedeutung für unser Leben gibt. Es rückt uns in eine neue Perspektive, es fordert uns heraus daran zu wachsen.

Optimisten erzählen oft, dass es nicht „Probleme“ sind, sondern „Herausforderungen“. Aber es können auch Probleme sein, die wir zu überwinden gelernt haben. Und weil wir einen Super GAU überwunden haben, ist das nächste „Problem“ vielleicht gar nicht mehr so schlimm.

Als meine Cousine mit 28 an Krebs verstarb, entschied ich mich, dass es sich nicht lohnt, im Leben „auf den richtigen Zeitpunkt“ zu warten, um einen Traum zu verwirklichen. Ich schmiss meine Pläne über Bord, in die Mitt-Vierziger zu arbeiten und viel Geld zu sparen um mich mit knapp fünfzig selbstständig zu machen und einen brotloseren Job aufzunehmen, der mich glücklicher macht. Ich tat es einfach.

Der Wallball ins Gesicht kommt irgendwann.

Aber es ist genauso sicher, dass du ihn überwinden wirst.

Und spätestens das nächste Mal bist du ready.

Danke, lieber Faceball!

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Trainiere deinen Kopf zum Glücklichsein – WOW

Ein Glas kann entweder halb voll oder halb leer sein.
Es gibt Pessimisten, Optimisten und Realisten.

Wirklich? Bin ich wirklich in einer Kategorie geboren? – Die Wissenschaft sagt das Gegenteil (Studie). Wir (und unsere Erfahrungen und Handlungen) werden über unser Leben hinweg zu Pessimisten oder Optimisten. Dies ist hochgradig veränderbar und beeinflussbar. Wir können unser Hirn also trainieren, glücklich zu sein, bzw. die positive Seite der Medaille zu sehen.

Wie?

bildschirmfoto-2016-11-07-um-13-28-05Indem wir bewusst das Positive zu sehen versuchen. Letzte Woche haben wir eine #Treppchenwoche im Gym gefeiert. Vor jedem Workout haben sich die Athleten überlegt, was für ein (Mini-)Ziel oder persönlichen Rekord sie erreichen können. Es muss nicht ein bestimmtes Gewicht sein: Auch wenn es nur ist, die 3×10 Wiederholungen am Stück zu absolvieren… du hast damit ein Ziel dass du erreichen kannst.

Ein Ziel zu erreichen macht Freude. Freude motiviert. Schon einmal gehört: „Auf der Erfolgswelle schwimmen?“ …aus vielen kleinen Erfolgsschritten baut sich am Ende ein grosser Erfolg zusammen!

Im Gegensatz dazu, kann man sich auch richtig gehend pessimistisch und erfolgslos reden, wenn man immer nur die Negative Seite sieht. Was man noch nicht kann. Was man wieder falsch gemacht hat.

Würde Roger Federer so Tennis spielen und sich nach jedem verpatzten Punkt nerven, was er falsch gemacht hat und den Groll gegen sich selbst mittragen, dann wäre er nie die Weltnummer 1 geworden. Rückschläge gibt es immer – die Kunst ist es, damit umzugehen. Jede (ja wirklich jede) negative Situation hat irgendeine positive Seite. Man muss sie nur finden.

Und das kann man trainieren!

7 Dinge, die du tun kannst um „Optimismus“ zu üben:

  • Jeden Morgen nach dem Aufwachen, denk‘ an drei Dinge auf die du dich heute freust. Es muss nichts Grosses sein: Bei der Arbeit einen Kaffee mit dem Kollegen trinken. Am Abend in den Sport gehen zu können. Deine nächsten Ferien heute buchen zu können.
  • Schreibe jeden Abend drei tolle Dinge auf, die an diesem Tag passiert sind.
  • Auch wenn du mal etwas Lästiges, Nerviges oder Mühsames vor dir hast, versuche die positive Seite zu sehen. Unangenehmes Gespräch mit dem Chef? => Danach hast du es hinter dir und brauchst dir keine Sorgen mehr zu machen. Deine beste Freundin hat die Verabredung heute abgesagt? => Du hast gerade Zeit gewonnen um in Training zu gehen.
  • Lenke dich ab. Wenn du merkst, dass du nicht aus einem negativen Gedankenstrudel rauskommst, dann tu‘ etwas, dass deine volle Konzentration einnimmt: Geh‘ zum Sport. Falls du im Büro bist, ruf einen guten Freund an oder schalt‘ auf Musik um, die deine Aufmerksamkeit packt.
  • Mein persönlicher Favorit ist es, sich eine Liste mit motivierenden Sprüchen zusammenzustellen.
    Leg‘ sie irgendwohin, wo du sie täglich siehst. Kleb‘ sie an den Badezimmerspiegel. Oder abonniere einen Blog/eine Page die täglich einen Motivationsspruch des Tages publiziert.Hier ein paar gute:
    – Progress flows only from struggle
    – If you are going through hell keep going.
    – You never conquer the mountain, you only conquer yourself.
    – A successful women is someone who can build a firm foundation out of bricks that were thrown at her.
    – „Be yourself; everyone else is already taken.” ― Oscar Wilde
    – “Do what you can, with what you have, where you are.” – Theodore Roosevelt
    – “Success is not final, failure is not fatal: it is the courage to continue that counts.” – Winston Churchill
  • Befreunde dich mit einem Optimisten. Eine Studie der Universität in Oregon hat herausgefunden, dass Paare mit mind. einem Optimisten erfüllendere Beziehungen führen konnten wie zwei Pessimisten zusammen. Egal ob ein Optimist oder zwei: Beide Partner sind zufriedener in der Beziehung und Probleme lassen sich konstruktiver lösen. Falls du Single oder mit einem Pessimisten zusammen bist, können dies auch optimistische Freunde oder Arbeitskollegen sein. Solche Freundschaften können gemäss Studien helfen, dass du dich besser fühlst uns etwas positiver denken lernst.
  • Geniesse den Moment. Lerne kostbare Momente zu geniessen – eine schöne Blume am Wegrand, eine tolles Abendessen mit deinen besten Freunden, ein Eis mit den Kindern… versuche ganz im Moment zu sein und ihn für das zu schätzen was er ist: kostbar und einmalig. (Dass das Handy bei dieser Gelegenheit in der Tasche oder sogar zuhause bleiben sollte versteht sich von selbst…) Gemäss Studien kann auch regelmässige Meditation helfen bewusster im Moment zu leben.

Je mehr du dies übst, umso besser wirst du automatisch. Nachweislich wirst du auch glücklicher. Diese Methoden wurden auch schon getestet – es gibt zB. hier einen Erfahrungsbericht davon.

Und nicht vergessen: Jedesmal wenn dies nicht klappt hast du eine Chance, wieder zu üben das Positive daran zu sehen. 😀
Viel Erfolg!
-Coach Linda

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WOW – Word of Wednesday…oder das Wort zum Mittwoch. Jeden Mittwoch werdet ihr hier etwas lesen dass euch im Training helfen, zum nachdenken anregen und zur persönlichen Weiterentwicklung anspornen soll.


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WOW. – Word of Wednesday

…oder das Wort zum Mittwoch. Jeden Mittwoch werdet ihr hier etwas lesen dass euch im Training helfen, zum nachdenken anregen und zur persönlichen Weiterentwicklung anspornen soll.

Wir Menschen haben eine Gabe die uns von allen anderen Lebewesen unterscheidet: Das Denken. Wir sind Meister im Planen, Analysieren, Auswerten, Vorausschauen … wir denken eigentlich zuviel. Wir denken soviel, dass wir uns die Freude rauben. Wir analysieren unsere Fehler und Tiefschläge. Wir rackern uns durch unsere Impressionen, wir kreieren Vorahnungen, wir malen uns Szenarien aus. Wir beschäftigen, belasten, ja zerstören uns regelrecht mit unseren Gedanken.

„Probleme“ haben wir alle. Jede und Jeder hat seine Herausforderungen und seinen Schrott und Sch*** mit dem wir uns täglich herumschlagen müssen. Doch was können wir tun?

Wir können uns gedanklich und mental im Kreis drehen, immer schneller, wie auf einem Drehstuhl… und uns dem Schwindel hingeben, dem völligen Entgleiten jeglicher Fixpunkte an denen man sich orientieren kann… Wir können uns unendlich leid tun…

Oder wir tun etwas. Wir werden aktiv. Das kann klein beginnen. Einen Fuss nach dem anderen.

Das Gym ist immer da. Egal ob gute oder schlechte Zeiten: Die Hantelstange wartet. Egal ob unter Jubel oder mit Tränen in den Augen: Das Gewicht kann gehoben werden. Auch mit schwerem Herzen können sich die Füsse flink unter der Stange bewegen.

tumblr_mjenjs9bhu1rsbrcho1_500Nach der für mich persönlich misslungenen WM war ich enttäuscht, niedergeschlagen und im ersten Augenblick etwas hoffnungslos. Sch*** passiert halt, Pech gehabt… Würde schon besser werden… „Zeit heilt alle Wunden“ sagen sie…

Sollte ich rumsitzen und jetzt darauf warten? Mich mit den Gedanken und dem analysieren des „Warum?“ halb wahnsinnig machen? Sollte ich mich an Ort und Stelle drehen, bis sich alles gelegt hatte? – Oder wollte ich dagegen was tun?

Das Training kann unsere Situation vielleicht nicht lösen, aber es kann unser Denken verändern. Dass ich es schaffe, trotz Sch* in meinem Leben Fuss ins Gym zu setzen, gibt mir das Gefühl zurück, dass ich etwas tun kann. Den physischen Schmerz in meinen Muskeln oder der Lunge zu fühlen erinnert mich daran, dass es mehr gibt als die Achterbahn in meinem Kopf und meinen Gedanken. Die beladene Hantelstange hochzuheben, ist wie die mentale Belastung die ich trage – doch ich kann die Stange wieder loslassen. Ich kann die Leichtigkeit fühlen, nachdem ich das Gewicht wieder abgestellt habe. Es ist ein Hoffnungsschimmer.

Wenn du heute niedergeschlagen aufgewacht bist – dann geh‘ und heb was Schweres! Belastungen gibt es immer im Leben – aber im Gym kann man sie wieder abstellen (oder -schmeissen) und mit einem guten Gefühl davonlaufen. Geniess‘ das Gefühl. Koste es aus.

Und begegne dem Leben wieder mit einer leichteren Perspektive. 😀


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